„Wenn die Frauen mitmachen, sind 80 Prozent aller im Frühstadium diagnostizierten Fälle heilbar,“ so Dr. Jörg Falbrede, Chefarzt der Frauenklinik Vogelsangstraße.
Hier entsteht eines der beiden Brustzentren der Region, nun wurde die neugegründete „Initiative Frauen gegen Brustkrebs e.V.“ ins Leben gerufen.
Sie will die Arbeit der Experten begleiten, die Betroffenen in allen Fragen unterstützen und Hilfen anbieten.
Das Wichtigste, so die Schirmherrin und Bundestagsabgeordnete Ursula Lietz, sei dabei die Bekanntmachung der Möglichkeiten.
Denn während Frauen heute noch zwischen dem ersten Ertasten eines Knotens und dem Beginn einer Behandlung oft über Wochen mehrere Stellen anlaufen müssen, kann ihnen im neuen Brustzentrum schnell und hochkompetent geholfen werden. Voraussetzung für eine zuverlässige Diagnose und, im Fall eines positiven Befundes, für den erfolgreichen Verlauf einer Therapie sind modernste Untersuchungsgeräte und qualifizierte Spezialisten.
Im Brustzentrum der Frauenklinik wird neben gutem Personal auch in Technik investiert. Dort entsteht nun die modernste Diagnoseanlage Europas mit der höchsten Aufnahmeauflösung.
Bei 1,3 Millionen Einwohnern im Einzugsgebiet Wuppertal/Schwelm/Niederberg ist mit 630 Neuerkrankungen Jährlich zu rechnen. Wie vielen davon langfristig geholfen werden kann, hängt jetzt vor allem davon ab, dass das Brustzentrum, aber auch die Begleitung durch die Initiative in der Region bekannt werden.
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